Schon früh merkte Ferdinand Fischer, dass er lieber Stuntman als Versicherungsvertreter werden wollte. Daher entschloss er sich bereits 1996 um den Globus zu reisen und mit den besten Akrobaten der Welt zu trainieren. Innerhalb von zwei Jahren absolvierte Ferdinand in Kenia und Tansania seine Ausbildung.
Danach zog es ihn weiter in die USA und bis hin nach Salvador, Brasilien, mit dem Ziel seine Leidenschaft zu perfektionieren. Dort trainierte er vier Jahre lang viele akrobatische Kampfsportarten, unter anderem Brasilian Jiu Jitsu sowie Capoeira in einer der berühmtesten Capoeira Schulen Brasiliens.
Das langjährige und harte Training und sein vielseitiges Können machten Ferdinand bald zum gefragten Ausnahmetalent innerhalb der weltweiten Stuntmanszene. Werbe-, Kino-, Film- und Fernsehproduktionen sowie starke Industriebrands profitieren von seinen Künsten. So bereichert Ferdinand nicht nur in Deutschland unzählige Spots und Medien, sondern das drahtige Leichtgewicht jettet durch Russland, Frankreich, Portugal, Spanien, Kenia oder Marokko von einer Produktion zur nächsten. Für den angesagtesten und wichtigsten Regisseur unserer Zeit, Quentin Tarantino, stürzte sich Ferdinand für die Produktion von „Inglourious Basterds“ waghalsig durch ein Flammenmeer.
Weiteres Highlight seiner Karriere: Im Jahr 2009 stürzte sich Ferdinand Fischer für die Sendung Galileo Fake Check (PRO7) im bayrischen Dollnstein von dem 45 Meter hohen Burgsteinfelsen und hält damit den Weltrekord bei Stunt-Sprüngen auf Kartons.